Klinische Studien zur AMPS-Therapie mit Hilfe von GONDOLA®

Die Wirkungen der Automatisierten Mechanischen Peripheren Stimulation (AMPS) durch das medizinische Gerät GONDOLA® wurden in mehreren klinischen Studien getestet. Diese wurden von Forschungsinstituten mit internationaler Reputation im Bereich Parkinson durchgeführt. Ziel dieser Forschung ist es, die klinische Wirkung der AMPS-Stimulation auf Parkinson-Patienten zu messen und zu dokumentieren.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den positiven Wirkungen auf motorische Symptome und das Gleichgewicht.

Wissenschaftliche Studien dokumentieren, dass die AMPS- Therapie bei Parkinson-Patienten es ermöglicht, die funktionelle Konnektivität zwischen Hirnregionen zu verbessern, die an der visuell-räumlichen und sensomotorischen Integration beteiligt sind.

Sofortige Verbesserungen der wichtigsten motorischen Fähigkeiten und eine verbesserte Schrittgeschwindigkeit, Schrittlänge, Fortbewegung und Balance zu erzielen.

Größere Verbesserungen bei Parkinson-Patienten zu erzielen, bei denen die Symptome weiter fortgeschritten sind.

Die Vorteile für eine Dauer von 3-5 Tagen nach der Stimulation aufrechtzuerhalten; eine Unterbrechung der GONDOLA-Anwendung führt zu einem Verlust der Verbesserungen und zur Rückkehr der motorischen Behinderungen.

Die Verbesserungen durch regelmäßige Anwendung des Gerätes langfristig aufrechtzuerhalten.

Die AMPS-Therapie verbessert die funktionelle Konnektivität von Hirnregionen, die an der visuell- räumlichen und sensomotorischen Integration beteiligt sind.

15 Oktober 2015

In diese klinische Studie wurden 11 Patienten mit idiopathischer Parkinson-Krankheit einbezogen; die Wirkungen der AMPS-Behandlung wurden mittels fMRT und bewährten klinischen Methoden gemessen.

Das Forschungsdesign war das einer placebo-kontrollierten Crossover-Studie. Das bedeutet, dass alle Patienten – zu verschiedenen Zeiten – sowohl eine effektive AMPS- Behandlung als auch eine Placebo-AMPS-Behandlung erhielten.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die effektive AMPS- Behandlung – nicht aber die Placebo-AMPS-Behandlung – wirksam zu einer erhöhten funktionellen Konnektivität wichtiger Hirnregionen führte.

Insbesondere zeigen die Studienergebnisse, dass die AMPS- Behandlung eine erhöhte Aktivierung jener Hirnareale bewirkt, die an der visuell-räumlichen und der sensomotorischen Integration beteiligt sind.

Diese wichtigen Ergebnisse sind eine große Hilfe für das Verständnis der Wirkungsmechanismen, auf denen die AMPS-Therapie beruht, sowie für die Erklärung, wie diese Therapie die positiven klinischen Auswirkungen auf motorische Symptome und Gangblockaden bewirkt.

Die Studie wurde von Maria Francesca De Pandis, MD PhD, Direktorin des Parkinson-Zentrums am San Raffaele Cassino Hospital konzipiert, von Carlo Cosimo Quattrocchi, MD, Neuroradiologie-Forscher an der Università Campus Biomedico von Rom durchgeführt und von Fabrizio Stocchi, MD PhD, dem Direktor des Forschungszentrums für motorische Störungen am IRCCS San Raffaele Pisana in Rom geleitet.

Ein wichtiger Beitrag zur Studie wurde von der Fakultät für Elektronik, Information und Bioengineering – DEIB – des Mailänder Polytechnikums geleistet.

Die regelmäßige Wiederholung von GONDOLA- Stimulationen ermöglicht die langfristige Aufrechterhaltung der Verbesserungen.

Langfristige Auswirkungen der AMPS-Therapie aufs Gehen.
24 Mai 2015

In diese klinische Studie wurden 18 Parkinson-Patienten einbezogen. Ihr Ziel war es, die langfristigen Auswirkungen der AMPS-Therapie auf spezielle motorische Parameter (Schrittlänge, Gehgeschwindigkeit, Doppelstandphase) festzustellen.

Jeder Patient erhielt sechs AMPS-Behandlungen mit Hilfe des medizinischen Geräts GONDOLA® (zwei Behandlungen pro Woche bei einer Gesamtdauer von drei Wochen); die analysierten Parameter wurden vor und nach der ersten und nach der sechsten Stimulation erhoben; Folgemessungen fanden 48 Stunden und 10 Tage nach der letzten Stimulation statt, um zu untersuchen, wie lang die Verbesserungen aufgrund der Behandlung angehalten hatten.

Die Studie ermöglichte es, die positiven Auswirkungen der AMPS-Therapie auf Bradykinesie (oder Bewegungsverlangsamung, ein bei Parkinson-Patienten sehr häufiges Symptom) zu dokumentieren; die Verbesserungen wurden sowohl durch eine Erhöhung der Gehgeschwindigkeit als auch der Schrittlänge erzielt.

Durch die Studie konnte auch aufgezeigt werden, dass das Gerät GONDOLA® eine Verbesserung des Gleichgewichts beim Gehen herbeiführt.

Eine interessante Beobachtung ist, dass die regelmäßige Wiederholung der AMPS-Therapie zweimal pro Woche es Patienten ermöglicht, die Verbesserungen aufrechtzuerhalten, während die Unterbrechung der Behandlung zu einem stetigen Rückschritt in Richtung des Ausgangszustandes führt, wobei die erzielten Verbesserungen allmählich verschwinden und die Symptome wiederkehren; dies bedeutet, dass man die Behandlung zweimal wöchentlich regelmäßig wiederholen muss, um die Fortschritte zu erhalten.

Die Studie wurde von Fabrizio Stocchi, MD PhD (Direktor des Forschungszentrums für motorische Störungen am IRCCS San Raffaele Pisana in Rom) geleitet, von Maria Francesca De Pandis, MD PhD (Direktorin des Parkinson- Zentrums am San Raffaele Cassino Hospital) konzipiert und mit Unterstützung der Fakultät für Elektronik, Information und Bioengineering – DEIB – des Mailänder Polytechnikums durchgeführt.

Die AMPS-Therapie verringert effektiv die Gefahr von Stürzen

Timed-Up-and-Go-Test und ein tragbarer Trägheitssensor: ein neues kombiniertes Instrument, um Veränderungen bei Parkinson-Patienten nach einer Automatisierten Mechanischen Peripheren Stimulation zu bewerten

11 mai 2015

Der Test “Timed Up and Go” (TUG) ist ein klinischer Test, der häufig verwendet wird, um das Sturzrisiko zu messen: Der Patient sitzt mit seinem Rücken gegen die Stuhllehne gelehnt auf dem Stuhl; auf den Befehl “Go” hin erhebt er sich vom Stuhl, geht 3 Meter weit, dreht um, kehrt zum Stuhl zurück und setzt sich.

Die Zeit, die er für die einzelnen Handlungen benötigt, aus denen der Test besteht, sowie deren Geschwindigkeit und Beschleunigung werden gemessen.

Ein Ergebnis von 10 Sekunden weist auf normale Mobilität hin, 11 bis 20 Sekunden liegen im Normbereich für ältere Menschen, während ein Ergebnis von mehr als 20 Sekunden anzeigt, dass der Betreffende Hilfe braucht; werden für die Vollendung des Tests 14 Sekunden oder mehr benötigt, so weist dies auf erhöhte Sturzgefahr hin.

In dieser klinischen Studie wurde der Test vor und nach der AMPS-Behandlung mit dem medizinischen Gerät GONDOLA® durchgeführt; eine Gruppe von 15 Patienten wurde einbezogen, und sie wurden im Status “ohne Medikation” beobachtet.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die GONDOLA-Behandlung einen positiven Effekt auf die Bewegungsverlangsamung (Bradykinesie) hat und bessere Bewegungsfreiheit, erhöhte Schrittlänge und bessere Stabilität beim Gehen bewirkt. Darüber hinaus ermöglicht die Therapie auch die Reduktion der Doppelstandphase beim Gehen, die ein sehr wichtiger Parameter ist und mit höherer Stabilität und besserer Balance korreliert.

Es ist wichtig zu unterstreichen, dass sich bei einigen der gemessenen Parameter Verbesserungen von mehr als 50 % gegenüber der Ausgangsleistung zeigten, und es ist auch interessant zu betonen, dass die Verbesserungen direkt nach der AMPS-Behandlung auftraten.

Prof. Fabrizio Stocchi, MD PhD (Direktor des Forschungszentrums für motorische Störungen am IRCCS San Raffaele Pisana in Rom) fungierte als Forschungsleiter dieser Studie, die von Maria Francesca De Pandis, MD PhD (Direktorin des Parkinson-Zentrums am San Raffaele Cassino Hospital) konzipiert und mit Unterstützung der Fakultät für Elektronik, Information und Bioengineering – DEIB – des Mailänder Polytechnikums durchgeführt wurde.

Die GONDOLA-Therapie ist in fortgeschrittenen Stadien der Parkinson-Krankheit effektiver

Gangbezogene räumlich-zeitliche Parameter bei Parkinson werden durch einen einzigen Trägheitssensor vor und nach der Behandlung mit der Automatisierten Mechanischen Peripheren Stimulation quantifiziert

2 September 2015

Diese klinische Studie wurde durchgeführt, um räumlich- zeitliche Gangveränderungen zu messen, die durch die AMPS-Behandlung bei Parkinson-Patienten herbeigeführt wurden.
In der Studie wurde die Korrelation zwischen dem klinischen Status des Patienten und der Gesamtheit der Verbesserungen untersucht, die durch die GONDOLA-Behandlung induziert wurden.

In diese Studie wurden 35 Patienten in verschiedenen Stadien der Erkrankung einbezogen (auf der Grundlage der Hoehn & Yahr-Messung); alle Teilnehmer wurden mit AMPS-Stimulation durch GONDOLA® behandelt.

Die Messungen wurden vor und nach der Behandlung durchgeführt.

Die Studienergebnisse zeigen, dass die AMPS-Behandlung die räumlich-zeitlichen Gangparameter bei Parkinson- Patienten verbessert; bemerkenswert ist, dass die Ergebnisse eine positive Korrelation zwischen dem Stadium der Krankheit (Schwere der motorischen Symptome der Patienten) und der Größe der durch die AMPS-Behandlung induzierten Verbesserungen zeigt: Dies bedeutet, dass Patienten mit den am stärksten einschränkenden Symptomen zugleich diejenigen sind, die vom Gerät GONDOLA® in höherem Maße profitieren.

Die Studie wurde vom IRCCS San Raffaele Pisana in den Zentren Rom und Cassino durchgeführt. Beteiligt war auch die Fakultät für Elektronik, Information und Bioengineering – DEIB – des Mailänder Polytechnikums.